Auferstehungskirche
Würzburg

Rückschau auf das Jahr 2018

Sicher haben Sie wie ich auch das Jahr 2018 privat und beruflich mit persönlichem Bilanzieren abge-schlossen. Auch in unserer Kirchengemeinde ist im Silvestergottesdienst am 31.12. der Rückblick auf das, was im zu Ende gehenden Kalenderjahr geschehen ist, zum festen Bestandteil geworden. Hier ein Ausschnitt daraus:

Die Kirchenvorstandswahl am 21.10.2018 hat uns im Jahr 2018 seit dem Frühjahr beschäftigt. Wir sind froh und dankbar, dass sich 12 Männer und Frauen im Kirchenvorstand für unsere Gemeinde engagieren werden. Der alte Kirchenvorstand fuhr noch im März zu einer Kurzklausur nach Stein bei Nürnberg. Herzlichen Dank an die ausgeschiedenen Mitglieder!

Die Familienarbeit läuft wie gewohnt weiter mit einem Angebot pro Monat, meist einem Familiengottesdienst. Die Weinbergsweihnacht haben wir am Vorabend zum dritten Advent zum zweiten Mal gefeiert. Die Krabbelgruppe trifft sich wie bisher einmal pro Woche freitags und hat regen Zulauf.

Auch treffen sich die Gemeinde-gruppen wie Qi Gong, Literaturkreis, 50+ und das Samstagstanzen regelmäßig. Alles in ehrenamtlicher Leitung – herzlichen Dank dafür. Es ist wichtig, dass unser Gemeindehaus ein offenes Haus ist, in dem die Menschen gerne zusammenkommen.

Wir erinnern uns an „Singen in den Mai“ und „Singen im Herbst“, an den ökumenischen Kreuzweg und 5 Abendandachten, zwei davon musikalisch mit dem Vokalensemble. Wir erinnern uns an besondere Musik mit Gastinstrumentalisten im Gottesdienst einmal im Monat und die gewissenhafte musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste durch unsere Hauptmusikerin Dr. Lilo Kunkel und die von ihr angeheu-erten Vertretungen. Wir erinnern uns an die vielen Posaunenchoreinsätze: beim Himmelfahrtsgottesdienst am Rothof, beim Gemeindefest, beim Brunnengottesdienst, beim wunderbaren Herbst-Doppel-Konzert zusammen mit dem Vokalensemble in St. Alfons und in St. Nikolaus in Gerbrunn, beim Weihnachtsmarkt… Im nächsten Jahr wird unser Posaunenchor übrigens 50 Jahre alt, was wir natürlich rund um das Gemeindefest feiern werden! Besonders war im Jahr 2018 der Gottesdienst auf der Landesgartenschau, den ein Team aus unserer Gemeinde zusammen mit dem Posaunenchor durchführte. Danke an Michael Munzert und Bernhard Hö-nig und die vielen MusikerInnen. Danke auch an das Vokalensemble für die Gestaltung des Karfreitags und der Christmette und die vielen anderen Einsätze.

Der Kinderchor Kees-Spatzen wurde gegründet und trifft sich unter der Leitung von Almut Meyer wöchentlich am Mittwoch. Kostproben gab es bereits bei einigen Gottesdiensten.

Der Besuchskreis unterstützt Menschen aus unserer Gemeinde in unterschiedlichster Art und Weise: gemeinsam spielen und Spazierengehen, gemeinsames Einkaufen, Dasein und Zuhören, Organisation von Hilfe, … Ein wertvoller Dienst wird hier geleistet – gelebte Diakonie und Nächstenliebe, ganz still.

In der AWO-Klinik macht Rota Klaeger bereits im zweiten Jahr Seelsorgebesuche nach ihrem Fortbildungskurs zur ehrenamtlichen Klinikseelsorgerin. Herzlichen Dank dafür!

Ein besonders schönes Ereignis war die Konfirmation von 12 Jugendlichen in unserer Gemeinde. Es freut mich, dass die Jugendlichen weiterhin guten Kontakt haben, auf eine Sommerkurzfreizeit an den Brombachsee fuhren und sich nun um die Einrichtung ihres Jugendkellers bemühen. Die Vernetzung mit den Mitarbeitenden des Evangelischen Jugendwerks - Magdalena Kurth und Timo Richter - ist geglückt, und so wird nun der neue Jugendkeller mit Leben gefüllt. Im Herbst 2019 ist ein Jugendgottesdienst geplant.

Die Kinderbibelwoche in der Karwoche und der Kinderkirchennachmittag vor dem Erntedankfest gehören zum festen Jahresprogramm. Herzlichen Dank an die Ehrenamtlichen und Bärbel Schiller! Auch hier sind übrigens viele Jugendliche im Team dabei und gestalten die Gottesdienste am Gründonnerstag sowie die Osternacht mit.

Ich erinnere mich an eine Jubelkonfirmation mit vielen Silberkonfirmanden. Es ist schön, wenn eine/r die Initiative ergreift und die MitkonfirmandInnen von damals zusammenbringt. Die Predigt hielt Pfarrer Schindelin – übrigens dieselbe wie vor 50 Jahren. Als Anschauungsobjekt brachte er ein selbstgebasteltes Parament mit olympischen Ringen mit. Dieses Parament hatten die KonfirmandInnen von 1968 zum Olympiajahr damals selbst gestaltet.

Ich selbst wurde zur Dekanatsjugendpfarrerin von der Jugendkammer gewählt, weswegen ich momentan vom Religionsunterricht befreit bin.

Danke an unser ehrenamtliches Mesnerteam, bestehend aus Karl-Heinz Pfeifer, Friederike Eschler, Harald Eiffländer und Jochen Heilmann, die seit über einem Jahr zuverlässig die Gottesdienste in unserer Gemeinde betreuen. Danke auch an die vielen, die ein Ehrenamt in unserer Gemeinde treu ausüben: Gemeindehilfen, Blumenteam, Öffentlichkeitsarbeit, Gemeindebrief, Homepage, …. Und danke an die vielen, die einfach da sind und sehen, wo sie ganz spontan mitmachen können.

Heike Koberger möchte ich an dieser Stelle auch danken für ihren Dienst (nicht nur) im Büro, oftmals über ihr Stundenmaß hinaus.

Die Gemeinde in Zahlen – in Klammern sind die Zahlen aus dem Vorjahr:

Im Dezember 2018 haben wir 748 Gemeindeglieder mit Hauptwohnsitz registriert, davon sind 51 zugepfarrt. 32 sind hingegen in andere Gemeinden umgepfarrt.

Im Jahr 2018 haben wir 5 Kinder getauft, ein Kind wurde auswärts getauft (8). Getraut wurde bei uns kein Paar, im vergangenen Jahr auch keines. Im Jahr 2019 stehen aber bereits zwei Trauungen in unserer Kirche an. Konfirmation feierten 12 Jugendliche, im vergangenen Jahr hatten wir keine Konfirmation. In die Kirche traten 2 Gemeindeglieder ein, 7 Austritte stehen dem gegenüber. Beerdigt haben wir 6 Personen aus unserer Gemeinde, 4 auswärts (10). Im vergangenen Jahr nahmen an 14 Abendmahlsfeiern insgesamt 650 Gäste teil (10 – 467).

An Spenden auf unserem Kirchengemeindekonto haben wir bis ein-schließlich 25.12.2018 insgesamt 21.834 € gebucht:

Davon verbleiben in unserer Gemeinde insgesamt 13.135 € für Zwecke wie Kirchenmusik, Posaunenchor, Jugendarbeit, Gemeindearbeit für wo am Nötigsten. Im Klingelbeutel waren davon 4.280 € eingelegt.
8.699 € gehen von den Spenden aus unserer Gemeinde weg, für „Brot für die Welt“, landeskirchliche, dekanatliche und andere Kollektenzwecke und sonstige Spendenzwecke sowie Sammlungen. Wir sagen danke für alle diese großzügigen Gaben!


Wir beenden das Jahr 2018 dankbar und freuen uns auf das kommende Jahr! Es steht unter der Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“, Psalm 34,15.

Ihre Pfarrerin Susanne Hötzel